Anamnese

Basisuntersuchungen/Anamnese

Wie schon bei der Diagnose beschrieben ist es wichtig vor jeder Behandlung eine genaue Untersuchung Ihrer Fertilität zu durchführen. In unseren Kliniken wird daher vor jeder Behandlung eine genaue Anamnese erstellt.

Anamnese

Bei einer Anamnese erhebt man Informationen nicht nur über Ihnen Gesundheitszustand sondern auch der Ihrer Eltern ggf. Großeltern. Solche Informationen können helfen die Ursachen der Infertilität zu enthüllen oder eine Richtungsweisende Information zu erhalten. Darüber hinaus kann eine gründliche Anamnese auch genetisch Bedingte Störungen anzeigen.

Im Zuge der Anamnese werden folgende Untersuchungen benötigt:

Gynäkologische Untersuchung:

Diese Untersuchung hat den Zweck , die Größe, Form und Lage der Eierstöcke (Ovarien) der Gebärmutter (Uterus) und des Gebärmutterhalses (Zervix) zu untersuchen.

Diese Untersuchung erfolgt mittels Ultraschalls. Dabei muss der Arzt das Vorhandensein evt erheblichen Zysten, Endometriose, morphologischer Veränderungen der Eierstöcke, Anomalitäten von Geschlechtsorganen oder Polypen ausschließen.

Mittels eines Ultraschallgerätes können unsere Ärzte die Form des Gebärmutterhalses beurteilen und seine Durchlässigkeit überprüfen. Anatomische Veränderungen wie beispielsweise Narben nach Infektionen oder Operationen, können eventuell den Durchgang so stark verengen, dass Spermien kein Durchgang mehr möglich ist.

Die Form der Uterushöhle wird mittels des Ultraschalles betrachtet und die Länge der Uterushöhle dokumentiert. Eventuelle Anomalien innerhalb der Uterushöhle, die eine Schwangerschaft beeinflussen könnten, werden dabei ebenfalls festgestellt. Die Gebärmutter entsteht aus zwei separaten Kammern, die im Verlauf der Entwicklung miteinander fusionieren. Ist die Verschmelzung nicht komplett, kann der Uterus eine mehr oder weniger ausgeprägte Scheidewand (Septum) aufweisen, man spricht dann von einem Uterus septus. Beim Uterus arcuatus ist nur die obere Gebärmutterwand nach innen gewölbt. In manchen Fällen kann der Uterus auch in der Mitte tief eingezogen sein, sodass die Gebärmutter oben zwei hornförmige Ausläufer hat (Uterus bicornis).

Hormonspiegel/ Spermiogramm

Die Hormonwerte einer Frau werden durch eine Blutauswertung ermittelt. Dabei ist es zweckmäßig die Blutabnahme angepasst an Ihren Menstruationszyklus zu untersuchen. Diese Untersuchung ist nicht nur dann sinnvoll wenn sie bereits einen Kinderwunsch haben sondern auch als Information über den momentanen Fertilitätszustand wichtig.

Bei einem Spermiogramm wird das Ejakulat des Mannes (welches durch Masturbationen gewonnen wird) mikroskopisch untersucht und die Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien bestimmt des weiteren wird makroskopisch die Farbe, das Volumen, der Geruch und pH-Werte untersucht.

Hier die Referenzwerte laut WHO-Standards

Referenzwerte laut der WHO-Standards
• Farbe: grau, opaleszierend
• Volumen: > 1,5 ml
• Agglutination: Grad 0 – 1
• Konzentration: ≥ 15 million/ml
• Motilität: ≥ 40 %
• Progressive Motilität: ≥ 32 %
Quelle: World Health Organization reference values for human semencharacteristics,Human Reproduction Update, Vol.00, No.0 pp.1–15, 2009.

Bei beiden Untersuchungen sollte darauf geachtet werden, dass die Ergebnisse durch äußere Umstände beeinflusst werden könnten und grundsätzlich eine momentane Situation darstellen.

Serologie

Diese Untersuchungen sind durch Blutabnahme durchzuführen und dürfen vor der Behandlung nicht älter als 1 Jahr sein.

HIV-Test:
HBV-Test
HCV-Test
Syphilis/Lues-Test

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