Eizellspende

Methode

Der wesentliche Unterschied zwischen einer “ IVF” und einer “IVF mit Eizellspende” besteht darin, dass bei der zweiten Methode der künstlichen Befruchtung eine zusätzliche Person benötigt wird, um eine Schwangerschaft zu erreichen. Es handelt sich dabei um eine Spenderin, deren Eizellen genutzt werden, da die Eizellen der zukünftigen Mutter nicht für eine Befruchtung in Frage kommen. Die Spenderin absolviert eine Stimulationsphase, damit ihre Eierstöcke Follikel produzieren. Diese werden dann unter einer leichten Anästhesie entnommen. Hiermit endet die Rolle der Spenderin.

Im Labor werden die entnommenen Eizellen in einer Petrischale mit den Spermien des Ehemannes, des Lebenspartners oder mit gespendeten Spermien befruchtet und anschließend kultiviert. Sobald das Blastozystenstadium erreicht ist (fünf Tage nach der Befruchtung), werden ein bis zwei Embryonen in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert. Die übrigen Embryonen können kryokonserviert werden und für einen eventuellen zweiten Versuch benutzt werden. Um die Chance auf eine Einnistung der Embryonen zu erhöhen, wird die Patientin (Empfängerin) mit Hormonen auf den Transfer vorbereitet.

Voraussetzungen und Indikation

  • Mehrere erfolglose IVF Therapien
  • Ovarialinsuffizienz
  • Risiko der Vererbung von genetischen Erkrankungen
  • Bilaterale Ovarektomie(Frauen ohne Eierstöcke)

Behadlungsablauf

Wie auch bei anderen Behandlungen erfolgt zu Beginn ein Erstgespräch mit einem unserer Ärzte. Die Patienten haben natürlich die Möglichkeit uns ihre Wünsche bezüglich einer Spenderin mitzuteilen. Es werden beispielsweise verschiedene Merkmale des Kinderwunschpaares berücksichtigt (Augenfarbe, Haarfarbe, Grösse etc.). Anschließend beginnt die Suche nach einer möglichen Spenderin, was, aufgrund unserer großen Spenderdatenbank, meist nur mit einer kurzen Wartezeit verbunden ist.

Als Spenderinnen werden Frauen akzeptiert, die zwischen 20 und 30 Jahre alt und gesund sind. Sie werden beispielsweise auf Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis B und C, Syphilis) oder genetische Erkrankungen untersucht. Alle potenzielle Spenderinnen werden außerdem psychologisch beurteilt, es wird eine ausführliche Eigen-und Familien-Anamnese durchgeführt.

Auch bei einer Behandlung mit gespendeten Eizellen wird für jede Patientin ein individueller Therapieplan erstellt. Wir versuchen bei jeder Eizellspende die Sychronisierung der Zyklen der Spenderin und der Empfängerin zu erreichen. Die Spenderin wird stimuliert, um die Eizellen zu produzieren und die Empfängerin wird in der gleichen Zeit für den Transfer der Embryonen vorbereitet. Sobald der Termin der Follikelpunktion der Spenderin bekannt ist, informiert der Arzt die Patientin und bereitet sie für den Transfer vor.

Spätestens am Tag der Punktion der Spenderin muss auch der Samen des Partners abgegeben werden, um die Befruchtung der Eizellen in die Wege zu leiten. Die Embryonen werden in der Regel bis zum 5. Tag der Entwicklung im Labor kultiviert und dann werden ein bis zwei in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert.

Schwangerschaftsrate und Risiken

Wie auch bei anderen Kinderwunschbehandlungen existieren bei der Eizellspende sowohl für die Spenderin also auch für die Empfängerin nur geringe gesundheitliche Risiken. Bei der Spenderin müssen die Nebenwirkungen der hormonellen Stimulation beachtet werden. Auch die Empfängerin nimmt, während der Vorbereitung für den Transfer, die hormonellen Präparate. Wenn die Therapie erfolgreich ist und die Patientin schwanger wird, nimmt sie in den ersten Monaten der Schwangerschaft die Medikamente weiter, um die Entwicklung des Embryos zu unterstützen.

Eine Eizellspende ist für viele Paare die einzige Möglichkeit ein Kind zu bekommen. Die Schwangerschaftsrate liegt bei ca. 60%.

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