Embryospende

Methode

Wenn beide Partner unfruchtbar sind, gibt es in der Reproduktionsmedizin die Möglichkeit auf eine Embryonenspende auszuweichen. Hierbei wird der Patientin ein gespendeter Embryo in die Gebärmutter übertragen. Der Embryo kann beispielsweise von einem Paar stammen, das seine Behandlung bereits abgeschlossen hat und überzählige Embryonen freigeben möchte.

Voraussetzungen und Indikation

Die häufigsten Indikationen für eine Embryonenspende sind:

  • Genetische Erkrankungen der Eltern
  • Alter
  • Erfolgslose Versuche mit Techniken der assistierten Reproduktion
  • Vorzeitige Ovarialinsuffizienz
  • Schlechte Samenqualität

Behadlungsablauf

Wie auch bei anderen Behandlungen erfolgt zu Beginn ein Erstgespräch mit einem unserer Ärzte. Die Patienten haben natürlich die Möglichkeit uns ihre Wünsche bezüglich der Embryonenspende mitzuteilen. Es werden beispielsweise verschiedene Merkmale des Kinderwunschpaares berücksichtigt (Augenfarbe, Haarfarbe, Grösse etc.).

Die Spenderin und der Spender werden geziehlt auf Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis B und C, Syphilis) oder genetische Erkrankungen untersucht. Alle potenzielle Spenderinen werden außerdem psychologisch beurteilt, es wird eine ausführliche Eigen-und Familien-Anamnese durchgeführt.

Auch bei einer Behandlung mit gespendeten Embryonen wird für jede Patientin ein individueller Therapieplan erstellt. Falls auf eine Spenderin zurückgegriffen wird, versuchen wir die Sychronisierung der Zyklen der Spenderin und der Empfängerin zu erreichen. Die Spenderin wird stimuliert, um die Eizellen zu produzieren und die Empfängerin wird in der gleichen Zeit für den Transfer der Embryonen vorbereitet. Die Stimulierung der Spenderin dauert ca. 10-15 Tage. Dann kommt es zu der Follikelpunktion und ungefähr 5 Tage danach zu dem Embryotransfer. Die Vorbereitung der Empfängerin auf den Transfer dauert ca. 20 Tage.

Schwangerschaftsrate und Risiken

Wie auch bei anderen Kinderwunschbehandlungen existieren bei der Embryonenspende sowohl für die Spenderin also auch für die Empfängerin nur geringe gesundheitliche Risiken. Bei der Spenderin müssen die Nebenwirkungen der hormonellen Stimulation beachtet werden. Auch die Empfängerin nimmt, während der Vorbereitung für den Transfer, die hormonellen Präparate.
Die Schwangerschaftsrate liegt bei einer Embryonenspende bei etwa 40% pro Zyklus.

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