Methoden IUI

Die Methode

Die IUI ist die am längsten praktizierte Methode der Reproduktionsmedizin und grundsätzlich auch die risikoärmste, allerdings ist Sie nicht bei allen Fertilitätsproblematiken anwendbar sondern nur bei beistimmten Indikationen sinnvoll.

Bei dieser Methode der künstlichen Befruchtung werden die Spermien des Partners (Samenspender), welche davor im Labor behandelt wurden, zum geplanten Zeitpunkt (in der Zeit des Eisprungs) mit einem dünnen Katheter direkt in die Gebärmutterhöhle eingebracht.

Dadurch wird den Spermien der Weg zur Gebärmutterhöhle erleichtert und die Empfängnis dadurch gefördert.
Die Methode kann je nach Indikation im normalen Zyklus oder im individuell Stimulierten Zyklus erfolgen.

Eine IUI wird derzeit vor allem angewendet wenn bei Mann eine Samenerguss Problematik besteht, bei single Frauen oder Lesbischen Paaren.

Allerdings ist die Anwendung der Reproduktionsmedizin nicht in allen Ländern für Single Frauen oder Gleichgeschlechtlichen Paaren möglich.

In Deutschland und Tschechien ist es den Ärzten nicht möglich solche Patienten zu behandeln. In Österreich wurde das Gesetz geändert und ist es den Ärzten möglich auch lesbische Paare zu behandeln. Für mehr Informationen hinsichtlich der rechtlichen Möglichkeiten können Sie uns gerne informieren.

Voraussetzungen und Indikation

Bei der Patientin ist eine unabdingbare Bedingung für diese Methode ein durchgängiger Eileiter. (Dies wird durch Hysteroskopie oder Lapraskopie untersucht)
Beim dem Mann sollte eine ausreichend gute Spermienqualität vorhanden sein.

Indikation

Die IUI bei einem spontanen Zyklus wird bei folgenden Diagnosen angewandt:

Frau

  • Anatomische Veränderungen des Gebärmutterhalses
  • Evt. Psychosomatische Ursachen
  • Endometriose

Mann

  • normales Spermiogramm
  • Störungen beim Samenerguß

 

Der Behandlungsablauf

Je nach Indikation und medizinischen sowie persönlicher Situation der Patienten wird besprochen ob die IUI im normalen Zyklus vorgenommen wird oder ob die Methode durch die Einnahme von Hormonspritzen bzw. Tabletten unterstützt wird.

Die Stimulierung hat den Vorteil, dass die Eizellenbildung unterstützt wird allerdings muss hierzu gesagt werden, dass dadurch die Mehrlingschwangerschaft gleichzeitig auch unterstützt wird. Weiter ist zu entscheiden ob ein spontaner Eisprung abgewartet wird oder ob der Eisprung medikamentös unterstützt wird.

Sollte ein spontaner Eisprung sinnvoll genug erscheinen muss dieser durch transvaginale Ultraschalluntersuchung und Hormonwerte Untersuchungen genau eruiert werden.

Normalerweise wird ca. 20-30H nach einem LH – Anstieg mittels Katheters das Sperma des Mannes in die Gebärmutter eingebracht.
Die Spermien müssen zuvor durch Masturbation gewonnen werden und im Labor durch ein spezielles Verfahren gereinigt und auf konzentriert werden.

Schwangerschaftsrate und Risiken

Die IUI ist die am wenigsten belastende Methode und daher auch die Risiken sehr gering. Die Risiken hängen vor allem davon ab wie die Stimulierung durchgeführt wird und ist daher eine Risikoaufklärung sehr individuell und muss dem Arzt überlassen werden. Allerdings sind Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen eher sehr selten. Die Schwangerschaftsrate bei einer IUI ist sehr vom individuellen Gesundheitszustand der Patienten abhängig sowie davon ob und wie die Methode durch Medikamenteneinnahme unterstützt wird. Durchschnittlich liegt eine Erfolgswahrscheinlichkeit bei ca. 10-20% .

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